«Tradition pflegen heisst nicht, Asche aufbewahren, sondern Glut am Glühen halten.»

Grusswort an den Zofiger Fasnachtsrat anlässlich des Zunftmeisterapéros vom 14. Februar 2016 / Es gilt das gesprochene Wort.

«Tradition pflegen heisst nicht, Asche aufbewahren, sondern Glut am Glühen halten.»

Diese Erkenntnis eines früheren französischen Politikers gilt für den heutigen Tag gleich doppelt. So gibt es jedes Jahr am 14. Februar das Brauchtum des Valentinstages. Vor allem sind wir aber hier versammelt, weil heute auch die diesjährige Zofiger Fasnacht stattfindet.

Geschätzter Obmann, werte Mitglieder des Zofiger Fasnachtsrates, liebe Gäste!

Die Zofiger Fasnacht hat Tradition und bringt jedes Jahr Leben und Abwechslung in unsere schöne Altstadt. Und sie entfacht immer wieder von neuem das Feuer bei den beteiligten Guggenmusiken, Wagenbaucliquen und Schnitzelbänklerinnen und Schnitzelbänklern. Das zeigt übrigens auch das erneut sehr gelungene Sujet der Fasnachtsplakette. Herzliche Gratulation!

An dieser Stelle danke ich euch allen einmal mehr für euer grosses Engagement, für die unzähligen Stunden und die Energie, welche ihr in die Vorbereitung investiert habt. Und das alles, obwohl es dieses Mal eigentlich gar keinen Winter zum Vertreiben gegeben hat. Da haben wir also einen weiteren Grund, die Problematik der Klimaerwärmung ernst zu nehmen und Massnahmen dagegen zu ergreifen. Denn was wäre die Fasnacht ohne Winter!

Aber keine Angst, ich bin nicht fürs Politisieren hier. Vielmehr habe ich die ehrenvolle Aufgabe, eine neue Tradition fortzuführen, welche wir vor zwei Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben. Damals habe ich das Zepter meines Grossvaters mütterlicherseits, Karl Marti, mitgebracht – in diesen Kreisen besser bekannt als Gründer der Zofiger Fasnacht und erster Obernarr mit dem Namen Charly, der I. Ich habe dann dieses Zepter als Anerkennung dem Obmann geschenkt. Und daraus ist die spontane Idee entstanden, diesen feierlichen Akt zu wiederholen.

Sehr geehrter Obmann, lieber Oliver! Ich überreiche dir das Zepter und lege das Wohl der Stadt während der fünften Jahreszeit in deine Hände.

Geschätzte Anwesende! In diesem Sinn wünsche ich euch im Namen des Zofinger Stadtrates einen schönen Umzug, ein tolles Monsterkonzert und natürlich auch unterhaltsame Schnitzelbänke. Herzlichen Dank!

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